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Az. Agr. Adanti
Weingut Weine

Weißwein 2014 Montefalco Bianco DOC Arquata®, Umbrien, Italien

Weinart: Weißwein
Inhalt: 0.75 l
Alkoholgehalt : 14%
Flaschenverschluss: Naturkork
Registrationsnummer : #331661

Weinbeschreibung :

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Zuletzt bewertet: 25. Mai 2016

Die italienische Region mit der Hauptstadt Perugia liegt im Herzen Italiens und ist eine der wenigen, die nicht an ein Meer angrenzen. Weinbau gab es in Umbrien auf beiden Seiten des Flusses Tiber schon vor den Römern zur Zeit der Etrusker und der namensgebenden Umbrier. Archäologische Funde und über 3.000 Jahre alte, mühsam in die Vulkanfelsen getriebene Weinkeller sind dafür historische Zeugen. Nach dem Untergang des Römischen Reiches kam es dann über Jahrhunderte zu einem kompletten Stillstand im Weinbau. Erst ab den 1950er-Jahren erfolgte ein Neubeginn. Sowohl von der Landschaft als auch von den klimatischen und bodenmäßigen Verhältnissen ist das Gebiet der...

Die in Italien sehr häufig verwendeten Namensteile Greco und Grechetto in Rebsorten-Bezeichnungen (Hauptnamen und Synonymen) müssen nicht zwangsläufig, können aber auf griechischen Ursprung hindeuten. Jedenfalls führen die sich oft sehr ähnlichen Namen zu großen Verwirrungen. Da in den DOC-Bestimmungen oft nur Grechetto angegeben wird, ist nicht klar, um welche Sorte(n) es sich tatsächlich handelt:

Die weiße Rebsorte stammt aus Frankreich. Es gibt rund 120 Synonyme, welche auf das Alter und die weltweite Verbreitung in den meisten Weinbauländern hinweisen. Die wichtigsten alphabetisch nach Ländern gruppiert sind Clevner, Clävner (Elsass); Arboisier, Arnaison Blanc, Arnoison, Aubain, Aubaine, Auvergnat Blanc, Auvernat Blanc, Auxerrois, Auxois, Beaunois, Blanc de Champagne, Chardonnet, Chaudenay, Chaudent, Epinette, Epinette de Champagne, Gamay Blanc, Gentil Blanc, Luisant, Melon à Queue Rouge, Melon Blanc, Melon d’Arbois, Melon d’Arlay, Morillon, Morillon Blanc, Noirien Blanc, Pinot Blanc Chardonnay, Pinot de Bourgogne, Rousseau...

Schon der römische Universalgelehrte Plinius der Ältere (23-79) sprach von einem „Vinum trebulanum“ aus einem Ort namens Trebulanis in Kampanien. Und Petrus de Crescentiis (1230-1320) beschrieb 1303 den Trebbiano als edlen, haltbaren Wein. Aber eigentlich ist es falsch, von einer Rebsorte zu sprechen. Im Jahre 2001 wurde das Ergebnis einer Studie veröffentlicht. Gemäß DNA-Analysen bestehen zwischen den vielen Trebbiano-Sorten kaum verwandtschaftliche Beziehungen. Es wäre also falsch, von einer Rebsorten-Familie zu sprechen (dasselbe Phänomen gilt auch für die vier Namensgruppen Lambrusco, Malvasia, Muskateller und Vernaccia)....

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