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Hessische Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach
Weingut Weine Impressionen 1

Rotwein 2004 trocken, Rubidus, Hessische Bergstraße, Deutschland

Weinart: Rotwein
Inhalt: 0.75 l
Alkoholgehalt : 14%
Preis: 7,60 €
Flaschenverschluss: Kunststoff
Registrationsnummer : #3305071006

Weinbeschreibung :

Wein‑Plus Bewertung: Gut (82 WP)
Zuletzt bewertet: 16. Mai 2006
Beschreibung: Leicht diffuse Rotbeerentöne und etwas ätherische Ribiselnoten in der reifen, durch Holz wenig beeinflußten Nase. Im Mund trotz des mächtigen Alkohols nicht allzu voll und tief, hat sogar gewissen Charme, aber eher mäßige Frucht, gut balanciert durch mürbe, noch etwas vordergründige, mittelkräftige Tannine, ordentlicher Abgang.
Trinkempfehlung: Bis 2007+.

Das mit nur 427 Hektar Rebfläche kleinste Anbaugebiet Deutschlands liegt eingebettet zwischen den Flüssen Neckar, Rhein und Main im Schutz des Odenwaldes. Der größte Teil erstreckt sich entlang des Rheins. Schon die Römer betrieben hier Weinbau und legten die „Via strata montana“ (Bergstraße) an. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 755 bezüglich der Schenkung eines Weinbergs in Heppenheim. Das milde Klima veranlasste Kaiser Joseph II. (1741-1790) bei seiner Rückreise von der Krönung in Frankfurt zum euphorischen Ausruf: Hier fängt Deutschland an, Italien zu werden. Das Anbaugebiet ist in die zwei Bereiche...

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen Deckrot x Blauer Portugieser. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1972 in der Forschungsanstalt Geisenheim (Rheingau) durch Dr. Helmut Becker (1927-1990). Äußerlich ist sie der Vatersorte sehr ähnlich. Die Rebe ist widerstandsfähig gegen Frost und Pilzkrankheiten. Die rotfleischigen Beeren erbringen tiefdunkle Rotweine, die sich ausgezeichnet als Teinturier (Deckwein) eignen. Die Sorte belegt in Deutschland (Baden, Rheinhessen, Pfalz) 58 Hektar und in der Schweiz (Schaffhausen) 13 Hektar Rebfläche.

Weintraube Dakapo
Von Dr. Joachim Schmid, FA Geisenheim, CC BY-SA 3.0, Link

Die rote Rebsorte (Zuchtnummer We 70-77-4 F) ist eine Neuzüchtung zwischen Blaufränkisch x Teinturier du Cher gemäß im Jahre 2012 veröffentlichten DNA-Analysen. Die in der Zuchtliste als Vatersorte angegebene Cabernet Sauvignon hat sich dabei als falsch herausgestellt. Die Kreuzung erfolgte 1970 durch die Züchter Helmut Schleip und Bernd H. E. Hill an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (Württemberg). Der Sortenschutz wurde im Jahre 2001 erteilt. Mit denselben Eltern ist übrigens auch die Neuzüchtung Palas entstanden. Die spät reifende Rebe ist widerstandsfähig gegen Frost. Sie erbringt...

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