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Italien

Basilikata 6 Anbaugebiete

Basilikata - Beschreibung

Die italienische Region mit der Hauptstadt Potenza liegt „an der Stiefelsohle“. Der Weinbau lässt sich bis zu den Phönikern zurückverfolgen. Die Römer nannten das Land Lucania und dieser Name ist neben Basilikata auch heute noch gebräuchlich. Der heutige Name leitet sich vom byzantinischen „basilikos“ ab, was im 9. und 10. Jahrhundert eine Bezeichnung für die hier herrschenden Provinzfürsten war. Das gebirgige Hochland besteht hauptsächlich aus Sedimentgestein mit Böden aus Lehm, Kalk und Sand und wird von zahlreichen Wasserläufen durchflossen. Die Basilikata wird von den drei Regionen Apulien, Kalabrien und Kampanien eingeschlossen. Zwei kurze Küstenabschnitte gibt es am Tyrrhenischen und Ionischen Meer.

Die Weinberge umfassen 4.000 Hektar Rebfläche, die in viele tausende oft nicht einmal einen Hektar große Lagen zersplittert sind. Der größte Teil liegt im Osten bei Matera in Flusstälern und in der Küstenebene des Ionischen Meeres um Metaponto. Im 6. Jahrhundert v. Chr. pflanzten die Griechen hier angeblich den Vorfahren der heute dominierenden Rotweinsorte Aglianico (bzw. Aglianico del Vulture) an, weitere wichtige sind Aleatico, Bombino Nero, Cabernet Sauvignon, Ciliegiolo, Malvasia Nera di Basilicata, Merlot, Montepulciano, Primitivo (Tribidrag) und Sangiovese. Wichtige Weißweinsorten sind Asprinio (Greco), Bombino Bianco, Fiano, Greco Bianco, Malvasia Bianca di Basilicata, Moscato Bianco (Muscat Blanc) und Trebbiano (?). Es gibt nur einen einzigen IGT-Bereich namens Basilicata. Die fünf DOC/DOCG-Zonen machen rund 30% der Produktion aus.

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