Belgien

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Weinregionen in Belgien

Belgien - Beschreibung

Im 9. Jahrhundert wurde unter Kaiser Karl dem Großen (742-814) von Mönchen im heutigen südlichen Belgien Weinbau betrieben. An der Maas (die auch ein wichtiger Verkehrsweg war) gab es Weingärten um die Orte Antwerpen, Brabant, Hennegau, Lüttich und Naumur. Noch im frühen Mittelalter waren Weine aus Flandern (heute die zwei belgischen Provinzen Ost- und West-Flandern, der restliche Teil liegt in Frankreich) hochgeschätzt und das Zentrum des nordeuropäischen Weinhandels. Im 15. Jahrhundert wurde dann auf Grund von Klima-Veränderungen und der Konkurrenz aus dem französischem Burgund der Weinbau aufgegeben.

In den 1970er-Jahren wurden erstmals wieder Weinbauflächen angelegt. Diese befinden sich in Aarschot im flandrischen Hageland sowie Huy in der Nähe von Lüttich. Es gibt sogar einen Qualitätsweinbereich (g.U.) namens Maasvallei Limburg (gemeinsam mit den Niederlanden). Es sind 15 Rebsorten zugelassen, darunter die Weißweinsorten Auxerrois, Müller-Thurgau, Pinot Gris und Optima sowie die Rotweinsorte Pinot Noir. In Gewächshäusern werden Tafeltrauben wie zum Beispiel Leopold III. gezogen. Im Jahre 2012 umfasste die Rebfläche 30 Hektar mit einer Wein-Produktionsmenge von 3.000 Hektoliter. Es werden hauptsächlich trockenen Weißweine produziert. Der belgische Weinbedarf wird hauptsächlich durch Import aus Frankreich gedeckt.

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