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Bingen

Bingen

Bingen - Beschreibung

Stadt am Rhein im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz mit rund 25.000 Einwohnern an der Nahemündung in den Rhein am Fuße des Rochusberges. Schon vor den Römern gab es hier wegen der verkehrgünstigen Lage eine keltische Siedlung namens Bingium. Bereits die Römer haben hier um die Zeitenwende Weinbau betrieben. Der Fluss Nahe bildet eine natürliche Grenze zwischen zwei Anbaugebieten. Der Stadtteil Bingen-Bingerbrück liegt links der Nahemündung und gehört zum Anbaugebiet Nahe. Hier befinden sich die zur Großlage Schlosskapelle zählenden Einzellagen Hildegardisbrünnchen, Abtei Rupertsberg (auch Ruppertsberg), Römerberg und Klostergarten. Sie erinnern an die berühmte Äbtissin und Mystikerin Hildegard von Bingen (1098-1179), die im Kloster Rupertsberg wirkte. Rechts der Nahe befindet sich das Anbaugebiet Rheinhessen mit der Stadt Bingen und ihren Stadtteilen Büdesheim, Dietersheim, Dromersheim, Gaulsheim, Kempten und Sponsheim.

Bingen und Bingerbrück von der Elisenhöhe

Die zum Teil gemeindeüberschreitenden Einzellagen zählen zur Großlage St. Rochuskapelle. Sie heißen Bubenstück (Büdesheim), Honigberg (Dromersheim), Kapellenberg (Kempten), Kirchberg (Kempten), Klosterweg (Dromersheim), Mainzer Weg (Büdesheim, Dromersheim), Osterberg (Büdesheim), Pfarrgarten (Gaulsheim, Kempten), Rosengarten (Bingen-Stadt, Büdesheim), Scharlachberg (Büdesheim), Schelmenstück (Dietersheim, Büdesheim), Schlossberg Schwätzerchen (Büdesheim, Kempten, Bingen Stadt) und Schwarzenberg (Büdesheim). Nach der Stadt Bingen ist auch einer der drei rheinhessischen Bereiche benannt. Die Weinberge der Stadt Bingen umfassen beachtliche 650 Hektar Rebfläche. Bekannte Produzenten sind Kruger-Rumpf, Prinz Salm und Scharlachberg. Nördlich von Bingen beginnt das Anbaugebiet Mittelrhein, das sich entlang des Rheins in Richtung Norden erstreckt. Eine humorvolle Anekdote berichtet darüber, warum der Korkenzieher in Rheinhessen Binger Bleistift genannt wird.

Bild: Von Peter Weller, CC BY-SA 3.0, Link

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