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Portugal

Estremadura 11 Anbaugebiete

Estremadura - Beschreibung

Diese hinsichtlich der Wein-Produktion größte Weinbauregion Portugals mit insgesamt 60.000 Hektar Rebfläche (mehr als Österreich gesamt) erstreckt sich unmittelbar nördlich von Lissabon an der Atlantik-Küste entlang nach Norden bis zur Stadt Leiria und wird auch als Oeste (der Westen) bezeichnet. Sie schließt die Bereiche Alcobaca (IPR), Alenquer (DOC), Arruda (DOC), Bucelas (DOC), Carcavelos (DOC), Cartaxo (DOC, ein Teil davon in der Region Ribatejo), Encostas de Aire (IPR, ein Teil davon in der Region Beiras), Lourinhã (DOC), Óbidos (DOC) und Torres Vedras (DOC) ein. Hier wurden schon im 19. Jahrhundert viele Weine für den Export produziert. In großen Mengen ging auch Fasswein nach Frankreich, um zum Beispiel im Bordeaux den dortigen Weinen Farbe und Extrakt zu verleihen. Der größte Teil wurde jedoch zu einfachem Schankwein für den Inland-Verbrauch produziert.

Auch heute noch werden großteils Fasswein von riesigen Genossenschafts-Kellereien vermarktet. Durch die Nähe zum Meer mit dem ausgeglichenen Klima und kühlen Nächten im Herbst gibt es gute Voraussetzungen für Weißweine, die einen großen Anteil ausmachen. Neben vielen autochthonen Rebsorten werden auch internationale wie Chardonnay und Cabernet Sauvignon angebaut. Der die gesamte Region umfassende Landweinbereich (portugiesisch Vinho Regional) hieß Estremadura, seit dem Jahrgang 2009 aber Lisboa.

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aktuell 130 732 Weine und 23 183 Erzeuger, davon 1 302 klassifizierte Erzeuger.
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